Donnerstag, 12. Oktober 2017

Filmfest Hamburg - Nominierungen für den European University Film Award (EUFA)


Beim Filmfest Hamburg wurden die Nominierungen für den 2016 erstmals präsentierten EUFA nominiert. Die Auszeichnung wird von Universitätsstudenten aus Europa vergeben, für 2017 sind aus 51 Spielfilme und 15 Dokumentarfilme die folgenden fünf Filme ausgewählt:
HERZSTEIN
Island, Dänemark
129 Min
Drehbuch & Regie: Guðmundur Arnar Guðmundsson
Produktion: Anton Máni Svansson, Lise Orheim Stender, Jesper Morthorst & Guðmundur Arnar Guðmundsson
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Belgien
103 Min
Regie: Fien Troch
Drehbuch: Fien Troch & Nico Leunen
Produktion: Antonino Lombardo
NELYUBOV
Russland, Belgien, Deutschland, Frankreich
127 Min
Regie: Andrey Zvyagintsev
Drehbuch: Oleg Negin & Andrey Zvyagintsev
Produktion: Alexander Rodnyansky, Sergey Melkumov & Gleb Fetisov
DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG
Finnland, Deutschland
100 Min
Drehbuch, Regie & Produktion: Aki Kaurismäki
THE WAR SHOW
Dänemark, Syrien, Finnland
100 Min
Regie: Andreas Dalsgaard & Obaidah Zytoon
Produktion: Miriam Nørgaard & Alaa Hassan

Die nominierten Filme werden bis zum 5. Dezember in den Hochschulklassen der teilnehmenden 21 Universitäten gesichtet und diskutiert. Jede Institution wählt anschließend ihren Favoriten und stellt einen Delegierten, der die Hochschule bei einem Treffen Anfang Dezember vertritt, bei dem über den Gewinnerfilm abgestimmt wird.
Der Gewinner des European University Film Award (EUFA) wird am 8. Dezember, am Vorabend des 30. Europäischen Filmpreises, in Berlin bekannt gegeben.
Die Jury bestand in diesem Jahr aus Fabian Gasmia (Produzent / Deutschland), Juho Kuosmanen (Regisseur / Finnland), Elli Mastorou (Journalistin / Belgien und Griechenland) und Dagmar Brunow (Linnaeus Universität / Schweden).
Ziel der Initiative ist es, ein jüngeres Publikum zu erreichen, die "europäische Idee" zu verbreiten und studentischen Zuschauern den Geist des europäischen Kinos näher zu bringen. Zudem sollen dadurch Filmbildung und Diskussionskultur unterstützt werden.
Die Initiative wird von der Körber-Stiftung (www.koerber-stiftung.de) und der Joachim Herz Stiftung unterstützt und in Zusammenarbeit mit NECS–European Network for Cinema and Media Studies (www.necs.org) durchgeführt.

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